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Brainwallet, oder auch auseinander Brain Wallet ist im Prinzip eine Bitcoin Wallet wie jede andere. nur das diese mit einer persönlichen Passphrase (also einem selbst gewählten Passwort) generiert wird.

 

Aber mal grundsätzliches.

 

Wenn sie hierher gefunden haben, dann haben sie sich schon zumindest darüber informiert was Bitcoin ist.

Eine Kryptowährung, nein DIE Kryptowährung mit dem größten Marktkapital.

 

Und sie sind evtl. gerade am Informationen sammeln, wie man damit handeln kann.

Auf das handeln und diverse Handelsplattformen werde ich hier nicht eingehen.

Dazu gibt es genug Anleitungen auch in deutsch bei Youtube und Themen bezogenen Webseiten.

 

Damit sie aber handeln oder Bitcoins minen können, benötigen sie einen Wallet. Zu deutsch eine digitale Brieftasche.

 

Diese Wallet Adresse kann so aussehen:

1DtDDiUS9Fkt5FDaFsceUUoL1ZojgxyCJS

 

Ja, sieht kryptisch aus und ist so kaum zu merken.

 

Diese Wallet bekommen sie entweder auf der jeweiligen Handelsplattform oder sie installieren sich zum Beispiel die original Bitcoin Wallet Software auf ihren PC oder nutzen eine Smartphone App wie Jaxx.

 

Egal wo sie ihre Wallet erstellen, jede Wallet wird aus einem Public Key und einem Private Key erstellt.

 

Den Private Key dürfen sie NIEMALS veröffentlichen, denn damit hätte jeder der diesen in die Hände bekommt Zugang zu ihrer Brieftasche und könnte ihre Bitcoins stehlen !!

 

Dieser Private Key wird in der Regel automatisch und generisch erstellt und daraus dann ihr Wallet Adresse.

 

Es gibt aber nun Fälle, wo der PC kaputt wurde, und die Wallet verloren ging. Dann haben sie auch keinen Möglichkeit mehr, den Private Key auszulesen und zu speichern oder im Safe aufzubewahren.

 

Und hier kommt der Begriff Brainwallet ins Spiel.

 

Brainwallet

 

Bei einer Brainwallet erstellen sie ihren Private Key mit einem Passwort das sie selbst vergeben.
Man nennt das auch Passphrase.

 

Wenn sie nun ihren Private Key verlieren, aber ihre Passphrase noch wissen, dann können sie damit den Private Key wiederherstellen und so ihre Bitcoins retten.

 

Eine Brainwallet können sie zum Beispiel auf https://kranzworthmedia.com/bitcoin/ erstellen.

 

Wenn sie dort eine Passphrase eingeben, wird ein Private Key und die Bitcoin Adresse erstellt.

 

Passphrase

 

Achtung bitte bei der Wahl der Passphrase (Passwort).

Verwenden sie kein einfaches und kurzes wie "123456" oder "secret".

Denn solche Passwörter sind sehr leicht zu erraten und für Hacker kein Problem damit ihre Wallet zu hacken.

 

Verwenden sie ein sehr langes, mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen versehenes Passwort.
Je komplizierter desto besser.

 

Jetzt können sie ihr Passwort und den Private Key sicher ablegen.

Am besten offline oder verschlüsselt und evtl. auf mehren PC, falls mal einer kaputt geht.

 

Wenn sie den Private Key verlieren sollten, können sie mit der Passphrase diesen wieder herstellen.

Das Risiko das jemand ihren Private Key und damit ihre Wallet hackt, indem er ihr Passwort hackt bleibt dadurch aber bestehen.

 

Der Begriff Brainwallet kommt also daher, das man das Passwort eigentlich immer nur im Kopf behält.
Dort kann es keiner stehlen. Aber wenn sie es vergessen oder sterben, nehmen sie die Bitcoins quasi mit ins Grab. Dann können auch ihre Hinterbliebenen nicht mehr darauf zugreifen.

 

Bitcoins sicher aufbewahren

 

Auch wenn man Bitcoins als digitale Währung nicht physisch in die Hand nehmen kann, so wird es mit einer Hardware Wallet doch irgendwie möglich.

Mit dem Trezor oder dem Ledger Nano S zum Beispeil sind ihre Bitcoins sicher aufbewahrt während sie nicht benötigt werden.

 

 

Ich habe mir nach langem abwarten, recherchieren und überlegen nun auch einen Echo Dot zugelegt.

Meine Überlegung diesen anzuschaffen war, damit per WLAN Steckdose die TV und HiFi Komponenten mit Strom zu versorgen, den TV mit dem schon vorhandenen Logitech Harmony Hub zu steuern und die Beleuchtung auf Alexa kompatible Leuchten umzubauen.

 

Dann kam mir aber die Idee, ob man nicht das NAS und den PC per Alexa Kommando wecken könnte.
Google lieferte dazu erstmal eher wirres Zeug mit Amazon Skills Programmierung etc. Das wollt ich mir aber dann doch nicht antun. Da wäre ich bei der alten Methode mit App am Smartphone geblieben.

 

In einem Forum auf einer hinteren Seite der Google Ergebnisliste, las ich dann etwas von einer HA-Bridge.
Kurz nach diesem Begriff gegoogelt und die Software bei Github gefunden.

 

Das Problem dabei ist nur, das Alexa den Wake on Lan Befehl nicht direkt in das LAN schicken kann und man ein Gerät, in diesem Fall ein Rapsberry Pi, im LAN haben muss, das neben den Echo ebenfalls online ist.

 

Da ich einen Raspberry Pi bereits für das Ambilight verwende, war es für mich leicht, ein Gerät für die HA-Bridge zu finden.

 

Die HA-Bridge auf einem Webserver im WWW zu installieren geht zwar auch, aber es bringt nichts, weil Alexa nur im LAN nach der HA-Bridge scannt.

 

Für diese Anleitung benötigt man daher

1. Amazon Echo (egal welche Variante)
2. Raspberry Pi

3. das aufzuweckende Gerät ;)

Installation der HA-Bridge auf dem Raspberry Pi

 

Ich verwende den Rasperry Pi 3 B mit Openelec als Betriebssystem.

 

Zuerst muss man Java für Arm 32 Bit (zb: Linux ARM 32 Hard Float ABI) von der Oracle Webseite runterladen und auf den Raspberry Pi kopieren.

 

Dort liegt das gezippte TAR File dann am /storage Filesystem.

 

Mit dem Befehl "tar zxvf jdk-8u172-linux-arm32-vfp-hflt.tar.gz" entpackt man Java in das Verzeichnis /storage/jdk1.8.0_172 .

 

Von Github lädt man die HA-Bridge.jar Datei. Entweder auch am PC im Browser und kopieren auf den Pi oder direkt per SSH am Pi mit dem Befehl

wget https://github.com/bwssytems/ha-bridge/releases/download/v5.2.1/ha-bridge-5.2.1.jar

 

Da Openelec bereits einen HTTP Dienst (Kodi) auf Port 80 laufen hat, muss HA-Bridge auf einem anderen Port laufen.
Zusätzlich habe ich noch Pfade für die Konfigurationsdatei und die Daten beim HA-Startbefehl angegeben.

Damit die Bridge Software beim start des PI automatisch startet muss man folgendes in die /storage/.config/autostart.sh eintragen

 

/storage/jdk1.8.0_172/bin/java -jar -Dserver.port=81 -Dconfig.file=/storage/data/ha-bridge.conf /storage/ha-bridge-5.2.1.jar > /storage/logfiles/ha-bridge.log 2>&1 &

 

Man kann den Raspberry Pi nun neu starten oder den Befehl manuell ausführen.

Danach sollte die HA-Bridge laufen und per http://IP_des_Pi:81 erreichbar sein.

HA-Bridge Web Config

Auf der Webseite muss man noch folgendes ändern, damit die Einstellungen nach einem Neustart wieder geladen werden.

 

ha bridge1

 

 

Befehl für Alexa konfigurieren

 

Einen Namen vergeben

ha bridge2

 

und den Befehl definieren, der ausgeführt werden soll.

 

zB: /sbin/ether-wake -b -i wlan0 DI:EM:AC:AD:RE:SS:Ex

 

Zu beachten ist, das ich mit "Add" am rechten Rand, eine Zweite Zeile hinzugefügt habe. Die Konfiguration wurde bei mir sonst nicht gespeichert.

ha bridge3

 

Kommando testen

 

In der Alexa App unter "Smart Home > Geräte" oder per Sprach befehl muss man nun nur noch neue Geräte suchen lassen und man kann Alexa mit dem Kommando

"Alexa, pc ein" testen, ob die Ausführung funktioniert.

HA-Bridge

 

Mit der HA-Bridge Software, kann man sich nun alles mögliche selbst einrichten. Skripte/Befehle ausführen, HUE Lampen steuern, wer keine HUE Bridge hat (Selbst nicht getestet). Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

Ich hoffe das war einigermaßen hilfreich.

Viel Spaß beim einrichten eures Smarthome :)

 

 

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